Die 2.000 toten Schweine in Gelchsheim sind wahrscheinlich vernachlässigt worden. Davon geht die Staatsanwaltschaft nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen aus. Demnach sind die Tiere verhungert, verdurstet oder an unzureichender Luftversorgung gestorben. Aufgrund der starken Verwesung der Tiere, die erst nach Monaten entdeckt wurden, könne die Ursache wohl nicht abschließend geklärt werden. Es erhärte sich aber der Verdacht, dass der Betreiber der Mastanlage seinen Pflichten nicht nachkam. Gegen ihn laufen die Ermittlungen wegen Tiermisshandlung. Die Schweine waren Anfang April entdeckt worden, da waren sie offenbar schon Monate tot. Im Nachgang musste die Stallanlage geräumt und aufwändig gereinigt werden. Weil der Betreiber dafür nicht aufkommen konnte ging das Landratsamt mit rund 200.000 Euro in Vorleistung, fordert dieses Geld aber zurück.



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