Lohr darf nicht Opfer der Planungen rund um die B26n werden. Dieser Ansicht ist der Stadtrat und hat am Mittwochabend einen Forderungskatalog einstimmig beschlossen. Darin fordern die Stadträte, dass die sogenannte MSP-Spange zwischen Lohr und Karlstadt im gleichen Zeitraum geplant und gebaut wird, wie der Abschnitt Arnstein-Karlstadt. Es dürfe nicht passieren, dass der Abschnitt freigegeben werde, ohne dass eine Lösung für den Verkehrsfluss im Raum Lohr vorliege. Die umstrittene B26n soll am Autobahndreieck Werneck anschließen und den Verkehr von der A70 und A7 nördlich und westlich an Würzburg bis zur A3 bei Helmstadt führen. Derzeit steht nur der erste Abschnitt der geplanten B26n mit einem vordringlichen Bedarf in den Verkehrsplanungen. Der Rest der Strecke steht nur im sogenannten weiteren Bedarf mit Planungsrecht.



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