Im Fall um die Würth-Entführung hat die Staatsanwaltschaft jetzt Revision eingelegt. Auch die Anwälte der Familie Würth gehen als Nebenkläger gegen das Urteil vor. Das heißt, der Bundesgerichtshof muss das Urteil überprüfen. Vergangene Woche war ein 48-Jähriger vom Landgericht Gießen freigesprochen worden. Das Gericht sah es nicht als erwiesen an, dass der Mann den Milliardärssohn in Hessen entführt und in einem Wald bei Kist freigelassen hat. Eine Analyse der Erpresseranrufer kam zwar zu dem Ergebnis, dass der Angeklagte der Anrufer sei, dem Gericht fehlten aber weitere eindeutige Indizien. Die Staatsanwaltschaft will durch die Revision auch Klarheit, wie künftig solche Stimmgutachten zu bewerten sind.



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