Im Würzburger Frauenland gibt es einen Befall mit Legionellen. Nach Informationen der Mainpost ist dabei auch die Missionsärztliche Klinik betroffen. Demnach wurden die Bakterien in einem Leitungsstrang festgestellt, der fünf Patientenzimmer versorgt – ein Zimmer wurde gesperrt, die anderen mit speziellen Wasserfiltern ausgestattet. Eine Gefahr für Patienten und Mitarbeiter bestünde nicht. Wie das Gesundheitsamt bestätigt gibt es einen Legionellen-Verdacht auch in einem Wohnblock mit 30 Wohnungen. Dort wurden den Bewohnern Verhaltensregeln an die Hand gegeben. Das Gesundheitsamt hat einen Hygiene-Kontrolleur in das Anwesen geschickt, um die Lage zu überprüfen. Mit einem Ergebnis wird frühestens am Donnerstagnachmittag gerechnet. Ein Legionellen-Befall ist meistens auf ein Gebäude beschränkt und breitet sich für gewöhnlich nicht weiter aus. Legionellen können vor allem bei Menschen mit Lungenproblemen oder einer schwachen Immunabwehr zu teilweise schweren gesundheitlichen Problemen oder sogar zum Tod führen. Problematisch ist dabei vor allem heißer Wasserdampf, der in betroffenen Wohnungen nicht eingeatmet werden sollte.



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