Im Erlabrunn-Prozess vor dem Würzburger Landgericht gibt es eine überraschende Wende. Der Angeklagte hat am Donnerstagmorgen eingeräumt die 71-jährige Seniorin Anfang 2016 mit einem Räumfahrzeug tödlich erfasst zu haben. Er sei davon ausgegangen, über einen Gelben Sack gefahren zu sein. Den Unfall habe er aus Angst der Folgen einer Unfallflucht vertuschen wollen. Seine Aussage richtete er direkt an die Angehörigen der Toten und entschuldigte sich. Ende 2017 war der Angeklagte zu einem Jahr und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Dagegen war er in Berufung gegangen und hatte zunächst einen Freispruch gefordert, sich dann aber nicht weiter geäußert.



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