Vor drei Wochen haben beim umstrittenen Schulstreik rund 1000 Schüler und Studenten in Würzburg demonstriert. Jetzt geht der Protest gegen den Klimawandel weiter – diesmal aber außerhalb der Unterrichtszeit. Die spannende Frage: kommen am Nachmittag genauso viele Schüler für den Klimaschutz zusammen? Der Protestzug startet um 13 Uhr am Hauptbahnhof und zieht dann vor die Regierung von Unterfranken. Ab März planen die Veranstalter auch wieder Streiks während der Schulzeit. In Würzburg wird am Freitag wieder für den Klimaschutz demonstriert, die „Fridays for Future“ gehen weiter. Um 13 Uhr zieht die Demo vom Hauptbahnhof zur Regierung von Unterfranken. Vor drei Wochen sind ja rund eintausend Schüler und Studenten auf die Straße gegangen. Ein Schulstreik wird durch die spätere Zeit diesmal nicht nötig. Bei der ersten Demo vor drei Wochen hatten ja hunderte Schüler den Unterricht geschwänzt und sind stattdessen mit Plakaten durch die Stadt gezogen. Im Nachgang hagelte es Verweise und es wurde kontrovers diskutiert: Die einen sagen, „gut, dass die Jugend für ihre Zukunft auf die Straße geht“. Kritiker fragen: Würden die Schüler auch außerhalb der Schulzeit demonstrieren? Heute haben sie die Möglichkeit, genau das zu zeigen.

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