Verpuffung in einem Haus in Himmelstadt – der Fall sorgte im letzten Sommer für Schlagzeilen. Ab Donnerstag muss sich nun ein 24-Jähriger vor dem Landgericht unter anderem wegen herbeiführen einer Sprengstoffexplosion sowie versuchtem Totschlag verantworten. Ziel ist die Unterbringung des Mannes in einem Bezirkskrankenhaus, da er laut Anklage paranoid schizophren ist. Im Juni soll der 24-Jährige Stimmen gehört haben, die ihm sagten es sei jetzt Schluss. Daraufhin holte er bei einer Tankstelle rund 16 Liter Benzin, schüttete es im Keller des Hauses aus und zündete es an. Durch die Verpuffung stürzte die Kellerdecke samt Vater eine Etage tiefer. Der Angeklagte selbst trug schwere Verletzungen davon. Auch seine Eltern und sein Bruder wurden verletzt. Das Haus musste eingerissen werden. Der Gesamtschaden liegt bei 275-tausend Euro.

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