Er hat Anleger um fast elf Millionen Euro gebracht – deshalb ist der Fecht-Olympiasieger Elmar Borrmann jetzt für zwei Jahre auf Bewährung. Das Würzburger Landgericht verurteilte den 62-Jährigen wegen Betrugs durch Unterlassen in einem besonders schweren Fall. Neben der Bewährungsstrafe muss er die Opfer mit 90.000 Euro entschädigen und zu Unrecht erhaltenes Geld von mehr als eineinhalb Millionen Euro zurückzahlen. Die Fälle liegen teilweise mehr als zehn Jahre zurück. Borrmann hat nach Auffassung der Richter damals als Vorstand eines Finanzunternehmens den Investoren die schlechte Lage des Fonds verschwiegen. Einige Geschäftspartner und der Nachfolger Borrmanns bekamen schon mehrjährige Gefängnisstrafen.
<< Zurück zur Übersicht