Zwölf Stunden lang haben die Beamten der Polizei Unterfranken am Freitag getwittert, was das Zeug hält - beim großen Twitter-Marathon. Insgesamt 392 Mal mussten sie in diesem Zeitraum ausrücken, 400 Tweets dazu haben sie abgefeuert. Harmloses kommentierten die Polizisten dabei immer mit einem Augenzwinkern. Dass ein 19-Jähriger ohne Geld und Handy vor einem Hotel in Werneck saß, ergänzten sie beispielsweise mit der Bemerkung 'Unsere Streife nimmt sich dieser Tragödie an'. Oder zum Fall eines Jugendlichen, den sie mit Kokain an einer Disco abholten schrieben sie: 'Mama und Papa waren wenig begeistert, weil wir auch noch sein Zimmer daheim durchsucht haben.' Aber auch Unfälle oder Fälle von Ruhestörung wurden getwittert, dazu gab's interessante Infos beispielsweise darüber, wie viele Betäubungsmittel pro Jahr sichergestellt werden oder wie viele Nächte Polizisten pro Monat arbeiten müssen. Es ist bereits der zweite Twitter-Marathon, den die Polizei Unterfranken veranstaltet hat. Sie will den Bürgern damit einen Einblick in ihre Arbeit geben.
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