Der Buchsbaumzünsler ist im Raum Main-Spessart wieder sehr aktiv. Das Landratsamt in Karlstadt ruft nun Bürger dazu auf, ihre Buchsbäume mindestens einmal in der Woche genau zu kontrollieren. So soll eine Ausbreitung der Raupen verhindert werden. Hinweise auf einen Befall mit dem Schädling sind vergilbte Blätter, abfallende Kotkrümel der Raupen und Gespinste. Befallenes Schnittgut und abgestorbene Pflanzenreste sind luftdichtverpackt zu entsorgen um eine weitere Ausbreitung des Schaderregers zu vermeiden. Kontaminierte und abgestorbene Pflanzen können bei geringen Mengen über die Restmülltonne entsorgt werden. Sind mehrere oder große Pflanzen zu entsorgen, ist es möglich das anfallende Material gebührenpflichtig bei der Kreismülldeponie in Karlstadt oder auf Anfrage bei den Kompostwerken zu entsorgen. Der Buchsbaumzünsler ist ein Schmetterling aus Ostasien und wurde 2006 nach Mitteleuropa eingeschleppt. Seine Raupen können Buchsbäume bis zum Absterben schädigen. Weitere Auskunft erteilt die Kreisfachberatung für Gartenbau und Landespflege Main-Spessart, unter Tel. 0 93 53 / 793 – 18 05.
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