Die AfD will in Würzburg Angst verbreiten – so sieht es Oberbürgermeister Christian Schuchardt von der CDU. Die AfD hatte eine Anfrage an das Innenministerium zu Bandenkriminalität in Würzburg gestellt. Danach behauptete der Landtagsabgeordnete Klingen, Polizei und Stadt hätten ein Jahr lang weggesehen. Fakt ist, dass die Polizei bereits im April über die länger laufenden Ermittlungen im Hintergrund informiert hatte – wir haben darüber berichtet. Oberbürgermeister Schuchardt wehrt sich jetzt: Es sei ein Skandal, dass ohne Sachkenntnis versucht werde, das Klima in Würzburg zu vergiften. Der AfD ginge es „nicht um Aufklärung, sondern um Angstmache, um daraus politisches Kapital zu ziehen“. Immer wieder hatte es in Würzburg Probleme mit Jugendlichen gegeben, die sich an der Hafentreppe im Alten Hafen getroffen haben – dort kam es auch zu vielen Straftaten. Durch mehr Kontrollen und zwei große Razzien hat sich die Situation dort inzwischen aber verbessert.
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