Zwei bis fünf Menschen suchen jede Nacht Kontakt zum Würzburger Krisendienst. Dabei geht es oft um Suizidgedanken. Diese Zahlen nennt das Bistum Würzburg anlässlich des Welttags der Suizidprävention, am Dienstag. 157 Menschen haben sich im vergangenen Jahr in Unterfranken das Leben genommen. Aus diesem Anlass stellen sich der Krisendienst, der Gesprächsladen der Augustiner und die Telefonseelsorge Würzburg am Dienstag vor. Zwischen 14 und 16.30 Uhr gibt es einen Stand am Dominikanerplatz und von 10 bis 16 Uhr einen Infotisch in der Stadtbücherei im Falkenhaus. Jede akute Krise und dauerhafte Belastung könne zur suizidalen Krise werden, wenn sich Betroffene damit allein gelassen fühlen, so die Leiterin der Telefonseelsorge, Ruth Belzner. Der Krisendienst am Kardinal-Döpfner-Platz 1 in Würzburg ist montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0931/571717 erreichbar. Unter der gleichen Nummer steht täglich von 18.30 bis 0.30 Uhr ein telefonischer Bereitschaftsdienst zur Verfügung. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/1110111 erreichbar. Zudem bietet sie auf der Homepage unter www.telefonseelsorge.de auch im Chat oder per Mail Hilfe an. Der Gesprächsladen am Dominikanerplatz 1 in Würzburg ist montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr – mit Ausnahme des Mittwochnachmittags – geöffnet. Informationen zur Selbsthilfegruppe AGUS gibt es im Internet unter www.agus-selbsthilfe.de.

Weiterführende Links zur Meldung:

http://www.telefonseelsorge.de

http://www.agus-selbsthilfe.de

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