Am Dienstag hat die Schule wieder begonnen und bundesweit bleiben im neuen Schuljahr etwa 10.000 Lehrerstellen unbesetzt. Auch an der Uni Würzburg merkt man das schwindende Interesse am Lehrerberuf. Vor acht Jahren waren noch insgesamt über 7.000 Lehramtsstudierende eingeschrieben, aktuell sind es nur etwa 5.800. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft begründet das dadurch, dass es keine faire Bezahlung gäbe, die Aufstiegschancen teilweise gering seien und die Schüler individuell immer mehr Aufmerksamkeit und Zeit bräuchten. Die meisten Studenten hat immer noch das Gymnasiallehramt, auch wenn es zuletzt immer weniger wurden. Beim Grund- und das Sonderschullehramt ist der Trend sogar steigend.
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