Der Bakterien-Skandal beim hessischen Wursthersteller Wilke betrifft offenbar auch IKEA in Würzburg. Auch die Möbelhaus-Kette wurde mit Wurstwaren des Großherstellers beliefert. Der Bakterien-Skandal beim hessischen Wursthersteller Wilke betrifft auch IKEA in Würzburg. Auch die Möbelhaus-Kette wurde mit Wurstwaren des Großherstellers beliefert. Das bestätigte heute eine Sprecherin von IKEA Deutschland. Dabei handelt es sich um Aufschnitt aus den Restaurants für Kunden und Mitarbeiter. Der Verkauf der entsprechenden Produkte wurde sofort gestoppt. Nicht betroffen sei das übrige Fleisch- und Wurstwaren-Sortiment aus dem Restaurant, dem Schwedenshop und dem Bistro. In den Waren des Wurstherstellers Wilke wurden Listerien nachgewiesen. Sie werden mit zwei Todesfällen in Südhessen und 37 Krankheitsfällen in Verbindung gebracht. Listerien können für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem lebensgefährlich werden. Der Betrieb in Hessen wurde inzwischen geschlossen. Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch fordert von den Behörden die Herausgabe einer Liste mit den Namen der betroffenen Produkte und Verkaufsstellen. Ein solche Liste gibt es nach Angaben des Landes Hessen aber nicht. Wilke habe nur die Namen direkter Kunden und Großhändler. Demnach sind alle Eigenmarken der Firma Wilke mit dem Identitätskennzeichen „DE EV 203 EG“, ebenso folgende Marken und Handelsnamen, sofern sie das Identitätskennzeichen „DE EV 203 EG“ tragen, betroffen: Haus am Eichfeld, Metro Chef, Service Bund "Servisa", CASA, Pickosta, Sander Gourmet, Rohloff Manufaktur, Schnittpunkt, Korbach, ARO, Findt, Domino, Wilke.

Weiterführende Links zur Meldung:

https://umwelt.hessen.de/presse/pressemitteilung/ministerin-hinz-sichert-aufklaerung-im-fall-wilke-fleisch-und-wurstwaren-zu

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