Zweiter Prozess zum sogenannten Bierkarussell von Würzburg. Am Dienstag steht ein 56-Jähriger vor Gericht. Er soll das Bindeglied zwischen der international agierenden Bande und einem Mann aus dem Landkreis Würzburg gewesen sein. Die Masche: Bier aus Frankreich wurde auf dem Papier nach Deutschland geliefert und hier zu einem niedrigeren Satz versteuert. Tatsächlich wurde es unter der Hand in England verkauft. Der Steuerschaden liegt bei rund 35 Millionen Euro. Der Komplize aus dem Landkreis Würzburg wurde zu fünf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. An ihn waren die angeblichen Lieferungen gegangen.
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