Am Donnerstagabend strahlt der Würzburger Kiliansdom in einem anderen Licht – ab Einbruch der Dunkelheit wird er mit Bildern- und Videoclips angestrahlt. Gezeigt werden Ureinwohner aus der Amazonasregion und Videos vom Lateinamerika-Hilfswerk adveniat. Ab 18:30 Uhr sind auch Gäste aus der Partnerdiozöse Obidos am Kiliansdom anzutreffen. Ziel der Aktion ist es laut Diözese Würzburg auf die Bedrohung des Amazonas-Regenwalds und den Schutz der Ureinwohner aufmerksam zu machen. Das sei notwendig, weil der Regenwald mit verehrenden Bränden und starker Abholzung zu kämpfen hat. Im Juli diesen Jahres sind laut brasilianischem Weltrauminstitut INPE etwa 2250 Quadratkilometer Regenwald – das entspricht ungefähr der Größe Teneriffas - gerodet worden. Ein Plus von fast 280 Prozent, verglichen mit dem Juli 2018. Damals waren es 600 Quadratkilometer.
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