Im Jahr 2019 sind erneut weniger Asylbewerber in staatlichen Unterkünften in Unterfranken untergebracht gewesen als im Jahr davor. Während es im Januar letzten Jahres noch gut 6.340 Menschen waren, sind es aktuell noch rund 5.040 Flüchtlinge, also über 1.300 weniger. Das hat die Regierung von Unterfranken mitgeteilt. Im Vergleich zum Jahr 2017 sind es sogar rund 6.200 Asylbewerber weniger. Damit folgt Unterfranken dem bayern- und deutschlandweiten Trend. Auch überregional sind die Zahlen stark rückläufig. Ein Fazit zieht die Regierung auch zum Umzug des Schweinfurter Anker-Zentrums von den Ledward-Barracks in die Conn-Barack im Landkreis. Alles sei zeitgerecht umgesetzt worden, heißt es in einer Mitteilung. Im vergangenen Jahr wurden im Anker-Zentrum 1.493 Asylbewerber erstaufgenommen. 2018 waren das noch rund 500 Menschen mehr. Eine Bilanz hat die Regierung von Unterfranken auch zu Abschiebungen und Rückführungen gezogen. Insgesamt hat die Zentrale Ausländerbehörde Unterfranken den Aufenthalt von 281 Menschen beendet. Das waren knapp 100 mehr als 2018. Darüber hinaus sind 322 Menschen freiwillig ausgereist.
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