Gesichtsmasken sind derzeit stark gesucht. Während die Rettungs- und Pflegedienste sowie Arztpraxen und Kliniken auf professionelle Masken angewiesen sind, wollen sich viele Privatpersonen mit Gesichtsmasken verhüllen. Immer mehr Firmen und Privatpersonen nähen diese selbst und bieten sie zum Verkauf an. Dabei droht aber rechtlicher Ärger, warnt und informiert die Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt. Wer die Masken selbst produziert dürfe sie keinesfalls als Atemschutz oder Mundschutz anbieten – entscheidend ist hier das Wort „Schutz“. Besser seien Bezeichnungen wie „Mundbedeckung“, „Mundmaske“ oder „Gesichtsmaske“. Taucht das Wort „Schutz“ in der Bezeichnung auf könne das ein Verstoß gegen die Kennzeichnungspflichten nach dem Medizinproduktgesetz darstellen. Echte Atem- oder Mundschutze sind Medizinprodukte und brauchen eine entsprechende Zertifizierung mit CE-Kennzeichnung. Sofern in der Artikelbeschreibung die Erkrankung Covid-19 genannt wird, solle auch darauf hingewiesen werden, dass die Maske nicht wirksam vor einer Ansteckung schützt. Anderenfalls könnten Strafen drohen. Nicht professionelle Gesichtsmasken stellen keinen Schutz für die eigene Person dar. Vielmehr schützt der Träger damit andere Personen vor möglichen Tröpfchen von sich selbst. Nur professionelle Masken bieten tatsächlich dem Träger einen Schutz vor einer Infektion.
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