Während der Corona-Pandemie verbringen viele Unterfranken die meiste Zeit daheim. Initiativen hatten vor einem Anstieg an Häuslicher Gewalt gewarnt. Den konnte die Polizei Unterfranken seit Beginn der Ausgangsbeschränkung aber nicht feststellen, wie sie auf Anfrage mitteilt. Man könne zwar keine genauen Zahlen liefern, trotzdem zeige sich kein signifikanter Anstieg der Fälle. Im Vergleich zu den Vorjahren gebe es sogar weniger Fälle von Häuslicher Gewalt, heißt es. Wer zu Hause Gewalt erfährt wird trotzdem weiter dazu aufgerufen sich Hilfe zu suchen. Besonderes Augenmerk soll aktuell auch auf die Situation von Kindern und Jugendlichen gerichtet werden. Hilfe gibt es beispielsweise beim Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 08000 116 016 oder beim Hilfetelefon Gewalt an Männern 0800 123 99 00, sowie dem Würzburger Verein Wildwasser unter 0931/13287.
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