„Klimaextreme werden unsere Wälder ändern“, warnt Professor Bernhard Schuldt von der Uni Würzburg. Demnach sehe man das deutlich nach der Rekord-Hitze im Sommer 2018. Die Wälder, auch in der Region, seien davon stark geschädigt worden. Folgen werde man noch Jahre später spüren, so der Uni-Professor. Zu große Hitze zerstöre die Wasserleitung in den Bäumen. Diese würden dann in Trocken-Stress kommen. Sie würden dann beispielsweise zu früh welken oder ganz absterben. Die Folgen des Rekord-Sommers 2018 habe man im nächsten Jahr deutlich gespürt: So hätten einige Bäume keine Triebe mehr entwickelt oder seien anfällig für Borkenkäfer- und Pilzbefall gewesen. Besonders hart habe es Buchen und Fichten getroffen. Um die Nachwirkungen von kommenden Extrem-Sommern abzufedern, müsse man jetzt die Wälder zu Mischwäldern umbauen, so Bernhard Schuldt. Zudem sei es wichtig die Folgen von Wetterextremen noch besser zu erforschen.
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