Dem Fußballverein Türkgücü-München ist der Aufstieg aus der Regionalliga in die 3. Fußball-Liga gelungen. Das Problem dabei: Der Verein hat kein entsprechendes Stadion. Deshalb hat man mit den Würzburger Kickers vereinbart, die Flyeralarm-Arena in Würzburg beim DFB als Hauptstadion zu melden – obwohl Türkgücü seinen Sitz ja eigentlich in München hat. Heftige Kritik an dieser Entscheidung kommt jetzt vom bisherigen Regionalliga-Rivalen 1. FC Schweinfurt: Die Schweinfurter waren am Ende der Saison auf dem 2. Tabellenplatz hinter Türkgücü München gelandet. Hätten die Münchner kein geeignetes Stadion gefunden, wäre ihnen der Aufstieg verwehrt geblieben – und Schweinfurt wäre als Aufsteiger nachgerückt. Dass nun ausgerechnet die Würzburger Kickers ihr Stadion zur Verfügung stehen, stößt in Schweinfurt auf viel Unverständnis. In einem offenen Brief wird unter anderem die Frage diskutiert, wie der DFB ein Stadion als „Heimstadion“ zulassen kann, das fast 300 Kilometer vom Vereinssitz entfernt liegt und in erster Linie von einem Zweitligisten – den Würzburger Kickers – genutzt wird. Auf dieses Schreiben hat der Deutsche Fußball Bund jetzt reagiert – und seine Entscheidung verteidigt. Türkgücü München habe die Zulassungsvoraussetzungen für die Saison erfüllt.
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