In Mainfranken gibt es immer weniger Handwerker. Dieser Fachkräftemangel könnte in den nächsten Jahren zu einem ernsten Problem werden, mahnt die regionale IG Bauen-Agrar-Umwelt und fordert, dass der Beruf attraktiver werden muss. Das zeigen auch die vielen unbesetzten Stellen in Mainfranken: Im vergangenen Jahr waren vor allem im Landkreis Main-Spessart – mit 56 Stellen - viele Posten im Bausektor unbesetzt. 2018 waren es noch 46, 2017 sogar 24. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch im Rest Mainfrankens: Auch dort sind immer mehr Stellen in der Baubrache unbesetzt. Um Berufe im Bausektor attraktiver zu machen, fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt in der aktuellen Tarifrunde ein kräftiges Lohn-Plus. Gleichzeitig müssten auch Fahrten zu und von Baustellen bezahlt werden. Diese werden laut dem Verband derzeit nicht vergütet. Besonders deutlich könnte der Fachkräftemangel in der Baubrache in den nächsten Jahren werden. Dann würden um die 150.000 Angestellte in Rente gehen. Das sei jeder Sechste.
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