Wegen der Corona-Pandemie musste das Sommersemester an der Uni Würzburg und der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS) dieses Jahr digital stattfinden. Studierende und Hochschulen ziehen zum Ende eine unterschiedliche Bilanz. Für die Uni Würzburg war das digitale Semester nach eigenen Angaben ein Sprung ins kalte Wasser. Dieser wäre zu Beginn von vielen Unsicherheiten geprägt gewesen. Die FHWS hingegen spricht von keinen Anlaufschwierigkeiten, da man sich schon länger mit digitalen Lehrformaten auseinandersetze. Schlussendlich habe sich die ganze Hochschulfamilie aber der Herausforderung „Online-Semester“ gestellt und diese auch gemeistert – so die Rückmeldung beider Einrichtungen. Die Studierenden von Uni Würzburg und Hochschule Würzburg-Schweinfurt waren trotzdem nicht mit allem zufrieden. Bemängelt wurde vor allem das - aus Sicht der Studierenden - zu große Arbeitspensum. Auch fehlende Planungssicherheit wurde angekreidet. Positiv bewerteten die Studenten unter anderem, dass sie selbst entscheiden konnten, wann und wo gelernt wird. Lob gab es auch für Dozenten: Diese hätten sich teilweise besonders viel Mühe bei den Online-Vorlesungen gegeben. Das kommende Wintersemester wird an der FHWS erneut digital stattfinden. Die Uni Würzburg hingegen setzt auf ein hybrides Semester mit einem Mix aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen, wenn das das Corona-Geschehen zulässt.
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