Die Arbeitslosenzahlen in Mainfranken sorgen im Juni für eine kleine Überraschung: Die Zahl der Jobsuchenden stieg zwar saisonbedingt an, allerdings geringer als üblich. 9.350 Menschen waren im Juli ohne Job, das sind nur 50 mehr als im Juni. In den vergangenen Jahren war dieser Sommeranstieg stärker. Von einer Trendwende könne man deshalb aber nicht sprechen, so der Leiter der Würzburger Arbeitsagentur Beil. Es könnte sein, dass durch verschobene Abschlussprüfungen an den Schulen und Unis viele Arbeitslosen-Meldungen erst im August kommen. Die Auswirkungen von Corona zeigen sich derzeit deutlich auf dem Arbeitsmarkt. Die Zahl der Arbeitslosen liegt heute 42 Prozent höher als vor einem Jahr. Im Zuge der Corona-Krise ist die Kurzarbeit bei den Betrieben in der Region nochmals leicht ausgeweitet worden. 54 Unternehmen mit 420 Beschäftigten haben im Juni Kurzarbeit beantragt. Damit sind nun insgesamt 74.220 Menschen in 6.090 Betrieben von Kurzarbeit betroffen.
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