Die Baubranche in Würzburg kämpft mit alarmierenden Nachwuchs-Problemen. Der Großteil der angebotenen Ausbildungsplätze sei noch frei. Darauf weist die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) unter Berufung auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur hin. Demnach blieben im Juli 65 Prozent aller Ausbildungsstellen unbesetzt. Von 31 angebotenen Stellen seien 20 noch zu vergeben. Im vergangenen Jahr sah es noch etwas besser aus: Damals waren 40 Prozent der Azubi-Stellen frei. Diese Zahlen seien alarmierend, warnt die IG BAU. Wenn es den Firmen nicht gelingen würde, mehr Menschen für die Arbeit am Bau zu begeistern, würde die ganze Branche ins Wanken geraten. In der aktuellen Tarifrunde fordert die IG Bau ein Lohn-Plus von 100 Euro für alle Azubis. Zudem wird gefordert, auch die Fahrtzeit von und zu Baustellen zu bezahlen. Außerdem müsste es den Berufseinsteigern erleichtert werden, Arbeit, Familie und Freizeit unter einen Hut zu bringen. Das zeige vor allem die höhe Abbrecherquote. Nur jeder dritte Azubi beendet laut aktuellem Ausbildungs- und Fachkräftereport der Sozialkassen des Baugewerbes die Ausbildung.
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