Rund 1.500 Beschäftigte des Automobil-Zulieferers Schaeffler haben sich am Mittwoch in Schweinfurt gegen einen geplanten Stellenabbau zur Wehr gesetzt. Sie nahmen zusammengerechnet an drei Kundgebungen teil, die auf dem Werksgelände stattfanden. Mit dabei: der Betriebsrat, die IG Metall – und rund 1.000 Papierschiffchen, die ausdrücken sollten: „Alle bleiben an Bord“. Insgesamt sollen allein in Schweinfurt rund 300 Jobs wegfallen, sowohl in der Verwaltung als auch in der Produktion. Deutschlandweit streicht Schaeffler insgesamt 4.400 Stellen. Das gab das Unternehmen vergangene Woche bekannt. Gründe dafür sind Probleme in der Automobilbranche und ein gesunkener Absatz durch die Corona-Pandemie. Auch an anderen Schaeffler-Standorten fanden am Mittwoch Aktionen gegen den geplanten Stellenabbau statt. So gab es beispielsweise in Kitzingen eine Fotoaktion unter dem Motto „Wir lassen unsere KollegInnen nicht im Regen stehen“.
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