Vor dem Würzburger Landgericht soll am Freitag das Urteil im Betrugsprozess gegen einen Polizisten fallen. Der 42-Jährige soll seinen krebskranken Vermieter um fast 70.000 Euro betrogen haben, so die Anklage. Der Angeklagte hat das zurückgewiesen – das Geld sei in die Pflege des Mannes geflossen. Eingeräumt hat der Polizist dagegen Marihuana gekauft und besessen zu haben. Die Staatsanwaltschaft hat am Donnerstag eine Freiheitsstrafe von insgesamt dreieinhalb Jahren gefordert. Die Verteidigung dagegen sah den Vorwurf des Betrugs als nicht erwiesen an, sie forderte eine Bewährungsstrafe wegen des Drogenkaufs.
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