Am Dienstag wird der Prozess um den Mord an einem Baby in Gemünden fortgesetzt. Das Würzburger Landgericht muss klären, ob der Freund der Mutter den Säugling umgebracht hat, weil er sich von dessen Weinen gestört fühlte. Es war kurz vor Weihnachten 2019, als der 8 Monate alte Junge starb – er erstickte und hatte gebrochene Rippen. Der 24-jährige Freund der Mutter soll das Baby als Störfaktor gesehen und schon früher attackiert haben. Bei der Frage, was sich in der Wohnung in Gemünden am Tattag abgespielt hat, könnte der Bericht eines Gerichtsmediziners helfen. Außerdem soll es ein Gutachten zum Drogenkonsum des Angeklagten geben. Bis Ende des Monats sind sieben weitere Prozesstage angesetzt. Wann das Urteil fällt, steht noch nicht fest.
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