In den ersten Monaten der Corona-Pandemie haben die Gesundheitsämter beinahe jeden Tag mehrere Todesfälle gemeldet. Hauptsächlich ältere, pflegebedürftige Menschen. Seit einigen Wochen sind diese Zahlen deutlich zurückgegangen - jetzt gibt es in Mainfranken etwa ein bis zwei Corona-Tote pro Woche. Der Würzburger Infektiologe August Stich führt das auf die bereits durchgeführten Impfungen zurück. Es sei gelungen, einen großen Teil der Gruppe gegen Corona zu impfen, die am meisten bedroht sei - die über 80-Jähringen in Pflegeheimen. Das zeige, dass die Impfungen bei Menschen, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit an Corona sterben, eine hohe Wirksamkeit hätten. Dennoch sei man noch nicht da, wo man sein wolle und solle. Der Infektiologe verweist dabei auf jüngere Menschen, die ebenfalls vor Covid-19 geschützt werden müssten. Die entsprechende Zahl in den Krankenhäusern der Region steige bereits. Stich fordert die Politiker deshalb auf, weniger Wahlkampf zu machen und stattdessen das Impfen zu forcieren.
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