Jahrzehnte lang hatte Geiselwind auf Lärmschutz entlang der A3 gehofft. Knapp zwei Jahre nach der Fertigstellung des Lärmschutzwalls aus Steinen in einem Drahtgeflecht, muss er auch schon wieder abgerissen werden. Die Arbeiten laufen bereits. Der Grund: Es wurden Mängel festgestellt, der Wall ist nicht standfest genug. Er wird nun bis Ende des Jahres in Fahrtrichtung Würzburg, also auf Seite der Gemeinde Geiselwind, abgetragen und neu gebaut. Nächstes Jahr wird dann der Wall in Fahrtrichtung Nürnberg erneuert. Die Kosten liegen Schätzungen zufolge im Millionen-Bereich. Planungsfehler oder Baufehler Gutachten soll Klarheit bringen Zuständig für den Ausbau der A3 im Bereich Geiselwind ist die A3 Nordbayern GmbH (früher Autobahndirektion Nordbayern). In einem Gutachten soll nun festgestellt werden, ob die ausführende Baufirma fehlerhaft gearbeitet hat.
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