Würzburg: Stadt will weiter Lärm reduzieren

Die Bürger in Würzburg sollen weiter vor Lärm – vor allem durch Straßenverkehr – geschützt werden. Im Planungsausschuss ist jetzt die nächste Stufe des Lärmaktionsplans vorgestellt worden. Als besonders lärmbelastet sind dabei beispielsweise die Kreuzung Mergentheimer- und Leistenstraße aufgeführt, aber auch in Lengfeld der Bereich Abfahrt B 19 / Zufahrt Industriegebiet.
Der nächste Schritt wäre die Verabschiedung des neuen Plans durch den Stadtrat. Das ist die Voraussetzung, um den Lärmschutz umzusetzen zu können.
Der Plan zeigt dabei auch schon Lösungsmöglichkeiten auf. Oftmals sorgt eine Reduzierung auf Tempo 30 schon für ein deutlich leiseres Umfeld. Außerdem lässt sich das ohne großen Aufwand durch Schildern regeln. An der Kreuzung Mergentheimer- und Leistenstraße beispielsweise würde nach den Berechnungen 120 Anwohner deutlich weniger von Lärm belastet.
Das Landesamt für Umwelt hatte 2022 eine Lärmkarte für Würzburg erstellt – erstmals mit europaweit einheitlichen Berechnungsverfahren. Außerdem könnten auch die Bürger ihre Lärm-Hotspots nennen. Daraus sind in dem neuen Lärmaktionsplan 12 Bereiche hervorgegangen, die als besonders belastet gelten.
Übrigens hat die Stadt Würzburg nur auf den Lärm bzw. Lärmschutz Einfluss, der durch den Straßenverkehr entsteht. Für Lärmschutz an den Bahnstrecken ist die Bahn verantwortlich.
Yurdagül