Wer sein gebrauchtes Fahrzeug verkaufen will, der möchte den bestmöglichen Preis für dieses Fahrzeug erzielen. Dennoch muss man Kompromisse eingehen, denn nur realistische Preise ziehen auch Interessenten an. Der Gebrauchtwagenverkauf ist ein Terrain für sich, mit seinen eigenen Gesetzen und Regeln. Wer sein Auto nicht privat verkaufen möchte oder kann, der findet bei zahlreichen Autoankäufern eine Anlaufstelle. Doch was sollte man allgemein beachten, wenn es um den Verkauf gebrauchter Fahrzeuge geht?

Der Schein trügt nicht?

Zunächst einmal das Offensichtliche: Der äußere Eindruck des Fahrzeugs ist ein entscheidender Faktor. Dabei geht es nicht nur darum, dass der Wagen bestmöglich unfallfrei und ohne offensichtliche Beulen ausgestattet ist, das sollte selbstverständlich sein. Es macht aber schon einen enormen Unterschied, ob das Fahrzeug ungewaschen, gewaschen oder aber gewaschen und poliert ist. Allein dieser Umstand kann einen preislichen Unterschied machen. Gleiches gilt selbstverständlich für den Innenraum.

Achtung: Immer öfter werden die Kilometerzähler von gebrauchten Autos manipuliert um einen höheren Preis zu erzielen. Dies ist zum einen natürlich illegal und höchst unmoralisch, ein erfahrener Autokenner wird den Schwindel höchstwahrscheinlich bemerken.

Privat- oder Autoankauf?

Ob man nun im Internet oder in einem entsprechenden Printmedium inseriert, die Chance, dass sich Interessenten melden, ist groß – Deutschland ist dicht besiedelt. Allein in der Region Mainfranken leben weit über eine Millionen Menschen. Dies hat für Verkäufer einerseits den Vorteil, dass viele potenzielle Käufer in der Region sind, andererseits macht ein solches Überangebot es auch oft schwer, als privater Verkäufer einen Käufer zu einem fairen Preis zu finden. Beim Verkauf von privat sollte man bei der Anzeige einige Dinge beachten: Zunächst einmal sollten alle Fakten auf den Tisch. Unwahre Angaben zu Unfällen, Vorbesitzern etc. sind nicht zu empfehlen. Auch sollten alle Angaben vollständig sein, um Interessenten nicht aufgrund fehlender Informationen zu vergraulen. Die Bilder des Autos sollten in hoher Qualität vorliegen und kleinere Schäden deutlich abbilden. Tippfehler oder Rechtschreibfehler machen das Angebot uninteressanter.

Wer allerdings einen Autoankauf etwa in Nürnberg oder Frankfurt ansteuert, kann sicher sein, dass der Wagen einen fairen Preis erzielt. Alle aktuellen Fahrzeugpreise sind gelistet und der Ankäufer kann den Zustand des Fahrzeugs fachmännisch beurteilen. Gerade wenn man das Fahrzeug schnell loswerden möchte, bietet sich die Fahrt zum Autoankauf an.

Kaufvertrag in jedem Fall empfehlenswert

Ob man sich nun für den Privatverkauf oder den Autoankauf entscheidet, hängt von vielen Faktoren ab. In jedem Fall sollte man aber einen Kaufvertrag nutzen. Der Autoankauf wird einen solchen sicherlich von sich aus anbieten, bei einem Privatverkauf kann man auf kostenlose Muster im Internet zurückgreifen.

Vorsicht vor Betrügern

Es gibt zahlreiche Betrugsmaschen, die sich findige Verbrecher zunutze machen. Wie bei allem sollte man beim Gebrauchtwagenverkauf auf seinen gesunden Menschenverstand verlassen. Die Maschen sind vielfältig und es werden immer mehr. Vorsicht sollte man auf jeden Fall walten lassen, wenn Treffpunkte für die Fahrzeugübergabe vorgeschlagen werden, die einem nicht angenehm sind, etwa Autobahnparkplätze oder Parkhäuser. Es ist ohnehin zu empfehlen eine Begleitperson mitzunehmen. Eine andere Masche ist die sogenannte Probefahrtfalle. Hier sollte man den Käufer nicht alleine fahren lassen, denn im Zweifel ist der Wagen futsch. Oft werden auch Interessenten vorgegaukelt und um Rückruf erbeten. Die jeweilige Nummer ist dann eine teure Sondernummer, die man unwissend anruft. Also: Augen auf beim Gebrauchtwagenverkauf.

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