Alles eine Kostenfrage – Mobilität im Alter

vor 4 Monaten in Service, Anzeige
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Mit zunehmendem Alter wird auch der Alltag zu einer Herausforderung. Es stellt sich die Frage, welche Hilfen zum Einsatz kommen können und wie eine Finanzierung erfolgen kann. Gerade bei der Finanzierung zeigen sich oft Probleme. Interessant ist die Frage, welche Optionen sich hier anbieten und wie eine Beantragung erfolgen kann.

Der Treppenlift als Unterstützung im Haus

Treppen im Haus sind eine tolle Sache, wenn man jung ist und sich auch gut bewegen kann. Anders sieht es aus, wenn es körperliche Einschränkungen gibt. In diesem Fall stellt sich die Frage, ob eine Treppenlift Montage sinnvoll sein kann. Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Treppenliften, auf die zurückgegriffen werden kann. Bei einer individuellen Beratung lässt sich herausfinden, welche Arten für die eigene Treppe wirklich geeignet sind und wo es eher Schwierigkeiten bei der Montage und der Nutzung geben kann. Doch wie sieht es hier eigentlich mit der Übernahme der Kosten aus? Ein Treppenlift kann nur dann bezuschusst werden, wenn auch eine Pflegestufe vorliegt. Wer eine Pflegestufe hat, der kann einen Antrag bei der Pflegekasse stellen und einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro erhalten. Dabei ist zu beachten, dass dieser Zuschuss nicht immer in voller Höhe gezahlt wird. Teilweise wird auch nur ein Anteil übertragen.

Mehr Flexibilität mit einem Rollator

Ebenfalls eine Hilfe im Alltag ist der Rollator. Er ist nicht nur eine Stütze auf den Wegen zum Einkauf. Er ist gleichzeitig auch hilfreich dabei, die Einkäufe nach Hause bringen zu können. Der Rollator sollte aber auch eine gewisse Qualität aufweisen. Wenn der Arzt die Notwendigkeit für ein solches Gerät sieht, dann kann er ein Rezept ausstellen. Mit diesem Rezept übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Lediglich eine Zuzahlung von höchstens 10 Euro ist möglich. Hier wird aber die Auswahl bei den Modellen deutlich eingeschränkt. Daher ist es wichtig zu schauen, ob ein Upgrade möglicherweise sinnvoll sein kann. Die zusätzlichen Kosten für dieses Upgrade müssen dann selbst getragen werden. Zudem ist zu beachten, dass die Krankenkasse den Rollator meist nur leihweise für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung stellt. Nach diesem Zeitraum muss er wieder abgegeben oder mit einem weiteren Rezept verlängert werden.