Corona: Zahlen und aktuelle Regeln

vor 6 Stunden in Corona
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Corona: Zahlen und aktuelle Regeln
  • Hospitalisierungsrate (= hospitalisierte Fälle pro 100.000 Einwohner): 7,9
  • Hospitalisierte Covid-Patienten in den letzten 7 Tagen in Bayern: 1042 (-15,2%)
  • Corona-Intensivpatienten aktuell in Bayern: 1084 (+3,5%)

Es gelten bundeseinheitliche Corona-Regeln – der Richtwert: Die Hospitalisierungsinzidenz im jeweiligen Bundesland.

Bei besonders hohem Infektionsgeschehen mit besonders hoher Belastung des Gesundheitssystems (Hospitalisierungs-Inzidenz 3, 6, 9) können die Länder die Regelungen weiter verschärfen. Daneben gibt die Inzidenz weiterhin Auskunft über das aktuelle Infektionsgeschehen in den Regionen.

Deswegen gelten auch in Bayern grundlegend verschärfte Maßnahmen – bis zum 15. Dezember und darüber hinaus:

  • FFP2-Maskenpflicht statt medizinischer Maske
  • 3G: Am Arbeitsplatz und im ÖPNV
  • 2G: Im Einzelhandel (erst ab 8.12., ausgenommen sind Geschäfte für den täglichen Bedarf), in der Gastronomie im Innen- und Außenbereich und in der Hotellerie, bei körpernahen Dienstleistungen, an Hochschulen und außerschulischen Bildungsangeboten sowie bei Partei-Veranstaltungen
  • 2G plus: Bei kulturellen sowie sportlichen Veranstaltungen, Freizeiteinrichtungen, Messen, Tagungen sowie Kongressen
  • Sperrstunde in der Gastronomie ab 22 Uhr
  • Schließung der Nachtgastronomie: Bars, Clubs und Diskotheken
  • Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte (Ausgenommen: Kinder unter 12 Jahre und 3 Monate, Geimpfte und Genesene)
  • Obergrenze bei Veranstaltungen und Geisterspiele bei Sportveranstaltungen
  • Maskenpflicht in den Schulen
  • Hotspot-Regelung: Bei einer Inzidenz über 1.000 wird das öffentliche Leben weitestgehend heruntergefahren

Alle ausführlichen Regeln & Ausnahmen im Detail: Siehe unten.

"ROT" - in Bayern liegen mehr als 600 Corona-Patienten auf einer Intensivstation. Es droht eine Überlastung des Gesundheitssystems.

  • FFP2-Maskenpflicht statt medizinischer Maske
  • 3G: Am Arbeitsplatz und im ÖPNV
  • 2G: In der Gastronomie und Hotellerie, bei körpernahen Dienstleistungen, an Hochschulen und außerschulische Bildungsangeboten sowie bei Partei-Veranstaltungen
  • 2G plus: Bei kulturellen sowie sportlichen Veranstaltungen, Freizeiteinrichtungen, Messen, Tagungen sowie Kongressen
  • Sperrstunde in der Gastronomie ab 22 Uhr
  • Schließung der Nachtgastronomie: Bars, Clubs und Diskotheken
  • Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte (Ausgenommen: Kinder unter 12 Jahre und 3 Monate, Geimpfte und Genesene)
  • Maskenpflicht im Unterricht
  • Obergrenze bei Veranstaltungen
  • Hotspot-Regelung: Bei einer Inzidenz über 1.000 wird das öffentliche Leben weitestgehend heruntergefahren

Alle ausführlichen Regeln & Ausnahmen im Detail: Siehe unten "Ampelstufe ROT - Diese Regeln gelten aktuell"

Verlauf Corona Inzidenz 2021 web

Die aktuellen Sieben-Tage-Inzidenz-Werte in Mainfranken:

STADT WÜRZBURG

Fälle insgesamt
7986
+3 zum Vortag
Neue Fälle (7 Tage)
394
Todesfälle
136
Inzidenzwert
310.3

LKR. WÜRZBURG

Fälle insgesamt
7971
+5 zum Vortag
Neue Fälle (7 Tage)
435
Todesfälle
92
Inzidenzwert
267.4

LKR. KITZINGEN

Fälle insgesamt
5743
+35 zum Vortag
Neue Fälle (7 Tage)
327
Todesfälle
96
Inzidenzwert
356.6

LKR. MAIN-SPESSART

Fälle insgesamt
6884
+70 zum Vortag
Neue Fälle (7 Tage)
333
Todesfälle
222
Inzidenzwert
264.3

LKR. SCHWEINFURT

Fälle insgesamt
9219
+105 zum Vortag
Neue Fälle (7 Tage)
668
Todesfälle
164
Inzidenzwert
577.6

STADT SCHWEINFURT

Fälle insgesamt
5456
+62 zum Vortag
Neue Fälle (7 Tage)
334
Todesfälle
106
Inzidenzwert
626.4

DEUTSCHLAND

Fälle insgesamt
6158125
+42055 zum Vortag
Neue Fälle (7 Tage)
365229
Todesfälle
103040
Inzidenzwert
439.2

Quelle: RKI & LGL Bayern. Letztes Update: 05.12.2021 - 08:42 Uhr. Alle Angaben ohne Gewähr.

Die aktuellen Corona-Regeln in Bayern

Statt der medizinischen Maske muss wieder eine FFP2-Maske getragen werden.

Ausnahmen FFP2-Maskenpflicht:

  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Maskenpflicht befreit
  • Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 16. Lebensjahr müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen
  • Schule: Schüler bis einschließlich Jahrgangsstufe 4 dürfen im Unterricht, bei sonstigen Schulveranstaltungen und der Mittagsbetreuung auch eine Stoffmaske tragen. Auf dem Schulgelände müssen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und sonstige Beschäftigte der Schulen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Auch im Unterricht und im Sportunterricht müssen Schüler eine Maske tragen.
  • Ausgenommen: Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist.

Für Ungeimpfte: Treffen dürfen sich nur noch maximal ein Haushalt und zwei weitere Personen – Kinder bis 14 Jahre sowie Geimpfte und Genesene sind davon ausgenommen.

Für private Veranstaltungen gelten auch für Geimpfte Grenzen: In Innenräumen dürfen sich nur noch 50 Personen unter 2G treffen. Im Freien können es bis zu 200 Menschen treffen – ebenfalls unter Einhaltung der 2G Vorgabe.

  • Im Handel (erst ab 8.12., ausgenommen Geschäfte für den täglichen Bedarf), Gastronomie (Innen- und Außenbereich), Hotels, Hochschulen, Bibliotheken und Archiven
  • Bei außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie in Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung
  • Bei körpernahen Dienstleistungen (Friseursalons, Kosmetikstudios, Tattoostudios, usw.)
  • Bei Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen

Ausnahmen 2G:

  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (Nachweis + PCR-Test) sind von 2G ausgenommen
  • Kinder bis 12 Jahre und 3 Monate werden wie Geimpfte gewertet
  • Schüler zwischen dem 12. und 18. Geburtstag dürfen zum Sporttraining, zum Musikunterricht oder zur Theatergruppe, um aktiv daran teilzunehmen. Das gilt nicht für Besuche in Stadien, Konzerte, etc. Auch ein Friseurbesuch ist für ungeimpfte Jugendliche nicht möglich.
  • Schüler zwischen dem 12. und 18. Geburtstag dürfen essen gehen und in Hotels übernachten
  • Bei medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Dienstleistungen gibt es keine Zugangsbeschränkungen (Fußpflege, Logopädie, Physiotherapie)
  • Bei Prüfungen gilt 3G plus
  • Bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen, die in nicht-privaten Räumlichkeiten und nicht in der Gastronomie (dort gilt 2G) stattfinden. Das betrifft unter anderem: Weihnachtsfeiern, Hochzeiten, Geburtstage, etc.
  • Bei Kulturveranstaltungen (Oper, Theater, Konzerte, Kinos, Gedenkstätten, Ausstellungen, etc.)
  • Bei Sportveranstaltungen (als Zuschauer)
  • In Freizeiteinrichtungen (Zoos, Bäder, Thermen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios, Seilbahnen, Ausflugsschiffe, Freizeitparks, Indoor-Spielplätze, Spielhallen, Eisbahn etc.)
  • Bei Sportstätten und der praktischen Sportausbildung
  • Bei Messen, Tagungen, Kongressen

Wo 2G plus gilt, greifen folgende Regelungen:

  • Personenobergrenzen: Es sind nur maximal ein Viertel der Zuschauer bzw. Besucher zugelassen – sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien.
  • Die FFP2-Maskenpflicht gilt durchgehend – auch am Platz (Ausnahme: bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen kann sie am Platz abgenommen werden)
  • Mindestabstand zwischen Personen, die nicht zum eigenen Hausstand angehören

Testnachweise:

  • PCR-Test (höchstens vor 48 Stunden durchgeführt)
  • Antigen-Schnelltest (höchstens vor 24 Stunden durchgeführt)
  • Unter Aufsicht vorgenommener Selbsttest (höchstens vor 24 Stunden durchgeführt)

Ausnahmen 2G plus:

  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (Nachweis + PCR-Test) sind von 2G ausgenommen
  • Kinder bis 12 Jahre und 3 Monate werden wie Geimpfte mit negativem Test gewertet
  • Schüler zwischen dem 12. und 18. Geburtstag dürfen zum Sporttraining, zum Musikunterricht oder zur Theatergruppe, um aktiv daran teilzunehmen. Das gilt nicht für Besuche in Stadien, Konzerte, etc.

Zutritt haben nur Geimpfte, Genesene oder Getestete. Arbeitgeber müssen die Einhaltung täglich überprüfen und dokumentieren. Mindestens zweimal pro Woche muss der Arbeitgeber kostenlose Testmöglichkeiten anbieten, ansonsten müssen Angestellte für die Tests selbst aufkommen. Wo es möglich ist, sollen Arbeitgeber Homeoffice ermöglichen.

Mitfahren dürfen nur Geimpfte, Genesene oder Getestete. Das gilt auch im Flugverkehr.

Ausnahmen 3G:

  • Schüler (Regelmäßige Testungen in der Schule)
  • Taxifahrten
  • Ab 22 Uhr gilt die Sperrstunde
  • In geschlossenen Räumen ist Musikbeschallung und -begleitung nur als Hintergrundmusik zulässig
  • Reine Schankwirtschaften müssen schließen
  • Bars, Clubs, Diskotheken, Bordellbetriebe sind bayernweit geschlossen
  • Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist verboten
  • Volksfeste, Weihnachtsmärkte und Jahrmärkte sind untersagt
  • Alkoholkonsum ist auf öffentlichen Plätzen in der Innenstadt und an sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen nicht nur vorübergehend aufhalten, untersagt
  • Ab Mittwoch, 8.12.: 2G als Zugangsvoraussetzung. Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs (Lebensmittel einschließlich Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Zeitungsverkauf, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Bau- und Gartenmärkte (auch Weihnachtsbaumverkauf), Großhandel).
  • Es gelten Zugangsbeschränkungen: Pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche ist nur ein Kunde zugelassen.
  • An Schulen, die an Pool-Testungen teilnehmen, wird ein zusätzlicher Schnelltest am Montagmorgen eingeführt
  • Die Betreuung von Kita-Kindern erfolgt in festen Gruppen
  • Dritte (bspw. Eltern) dürfen das Gelände nur betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind (3G) – außer zu Abgabe oder Abholung der Kindergartenkinder
  • Es gilt Maskenpflicht im Unterricht

Bei einer Inzidenz über 1.000 wird das öffentliche Leben weitestgehend heruntergefahren. Demnach wird alles geschlossen, was unter 2G und 2G plus fällt. Sinkt die Inzidenz für mindestens fünf Tage unter den Schwellenwert von 1.000, werden die Regeln aufgehoben.

Ausnahmen Hotspot-Regelung:

  • Schulen und Kitas bleiben geöffnet
  • Handel bleibt geöffnet – hier gilt: Pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche ist nur ein Kunde zugelassen
  • Medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen werden weiterhin angeboten
  • Friseurleistungen werden weiterhin angeboten

Sinkt die Inzidenz für mindestens fünf Tage unter den Schwellenwert von 1.000, werden die Regeln aufgehoben.

Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher in Gesundheitseinrichtungen einen tagesaktuellen Corona-Test vorlegen - unabhängig davon, ob sie geimpft oder genesen sind. Patienten sind von dieser Regelung ausgenommen.

Bundesweit soll eine einrichtungsbezogene Impfpflicht auf den Weg gebracht werden, etwa für Beschäftigte in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen.

Es wird über eine allgemeine Impfpflicht beraten, dieetwa ab Februar 2022 greifen könnte. Der Ethikrat soll zur Impfpflicht eine Empfehlung erarbeiten.

Ab sofort können auch Apotheken und Zahnarztpraxen Impfungen durchführen.

Bei Großveranstaltungen soll die 2G- oder 2G-Plus–Regel verbindlich sein. Bei Indoor-Veranstaltungen dürfen nur maximal 30 bis 50 Prozent der Kapazität genutzt werden, bis maximal 5000 Personen. Bei Veranstaltungen im Freien gilt die prozentuale Beschränkung ebenfalls, hier soll die absolute Obergrenze bei 15.000 Personen liegen. Grundsätzlich sollen bei Großveranstaltungen Masken getragen werden. In Ländern mit hohem Infektionsgeschehen müssen Veranstaltungen abgesagt werden oder ohne Live-Publikum stattfinden.

An Silvester und Neujahr soll wie im vergangenen Jahr ein Böllerverbot gelten. Dieses müssen die einzelnen Kommunen erlassen. Bundesweit wird es keinen Verkauf von Feuerwerkskörpern geben. Auch Ansammlungen auf öffentlichen Straßen und Plätzen sind zum Jahreswechsel verboten.

3G, 3G plus, 2G, 2G plus - Was bedeutet das?

Regionale Hotspots

Als regionaler Hotspot gilt ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt dann, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz über 300 liegt und gleichzeitig über 80 Prozent der Intensivbetten ausgelastet sind. Werden diese beiden Kriterien erfüllt, treten ab dem darauffolgenden Tag lokal die Regeln der Ampelstufe Rot in Kraft.

Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz über 1.000 liegt, werden die Maßnahmen noch weiter verschärft. Dann wird alles geschlossen, was unter 2G und 2G plus fällt. Freizeit-, Sport- oder Kulturveranstaltungen sind dann generell nicht mehr erlaubt. Damit wird das öffentliche Leben weitestgehend heruntergefahren. Dabei gibt es Ausnahmen:

  • Schulen und Kitas bleiben bayernweit offen – mit Maske und Testen
  • Handel bleibt geöffnet. Hier gilt: ein Kunde pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche
  • Medizinische, therapeutische oder pflegerische Leistungen werden ohne Zugangsbeschränkung weiterhin angeboten
  • Friseure bleiben geöffnet

Sinkt die Inzidenz für mindestens fünf Tage unter den Schwellenwert von 1.000, werden die Regeln aufgehoben.

Für den Zutritt zu verschiedenen Bereichen gelten unterschiedliche G-Regeln.

Zutritt nur für Personen, die geimpft, genesen oder getestet sind. Es reicht ein Schnelltest, der an einer offiziellen Stelle vorgenommen wurde. Ein Schnelltest darf höchsten 24 Stunden, ein PCR-Test höchstens 48 Stunden alt sein.

Aktuell betroffene Bereiche:

  • ÖPNV: Mitfahren dürfen nur Geimpfte, Genesene oder Getestete. Das gilt auch im Flugverkehr. Ausnahmen: Schüler (Regelmäßige Testungen in der Schule), Taxifahrten
  • Arbeitsplatz: Zutritt haben nur Geimpfte, Genesene oder Getestete. Arbeitgeber müssen die Einhaltung täglich überprüfen und dokumentieren. Mindestens zweimal pro Woche muss der Arbeitgeber kostenlose Testmöglichkeiten anbieten, ansonsten müssen Angestellte für die Tests selbst aufkommen. Wo es möglich ist, sollen Arbeitgeber Homeoffice ermöglichen.

In Innenräumen gilt unter 3G die Maskenpflicht.

Zutritt nur für Personen, die geimpft, genesen oder getestet sind. Der negative Test muss in Form eines PCR-Tests vorgelegt werden und darf höchstens 48 Stunden alt sein. Ein Schnelltest reicht nicht aus.

Aktuell betroffene Bereiche:

  • Prüfungen

In Innenräumen gilt unter 3G plus die Maskenpflicht.

Zutritt nur für Personen, die geimpft oder genesen sind. Es gilt FFP2-Maskenpflicht

In Innenräumen gilt unter 2G die Maskenpflicht.

Aktuell betroffene Bereiche:

  • In Gastronomie (Innen- und Außenbereich), Handel (ab 8.12. mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfs), Hotels, Hochschulen, Bibliotheken und Archiven
  • Bei außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie in Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung
  • Bei körpernahen Dienstleistungen (Friseursalons, Kosmetikstudios, Tattoostudios, usw.)
  • Bei Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen

Ausnahmen 2G:

  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (Nachweis + PCR-Test) sind von 2G ausgenommen
  • Kinder bis 12 Jahre und 3 Monate werden wie Geimpfte gewertet
  • Schüler zwischen dem 12. und 18. Geburtstag dürfen zum Sporttraining, zum Musikunterricht oder zur Theatergruppe, um aktiv daran teilzunehmen. Das gilt nicht für Besuche in Stadien, Konzerte, etc.
  • Schüler zwischen dem 12. und 18. Geburtstag dürfen essen gehen und in Hotels übernachten
  • Bei medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Dienstleistungen gibt es keine Zugangsbeschränkungen (Fußpflege, Logopädie, Physiotherapie)
  • Bei Prüfungen gilt 3G plus

Zutritt nur für Geimpfte und Genesene, die zusätzlich einen negativen Corona-Test vorlegen. Es reicht ein Schnelltest, der an einer offiziellen Stelle vorgenommen wurde. Ein Schnelltest darf höchsten 24 Stunden, ein PCR-Test höchstens 48 Stunden alt sein. Bei 2G plus gilt FFP2-Maskenpflicht.

Aktuell betroffene Bereiche:

  • Bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen, die in nicht-privaten Räumlichkeiten und nicht in der Gastronomie (dort gilt 2G) stattfinden. Das betrifft unter anderem: Weihnachtsfeiern, Hochzeiten, Geburtstage, etc.
  • Bei Kulturveranstaltungen (Oper, Theater, Konzerte, Kinos, Gedenkstätten, Ausstellungen, etc.)
  • Bei Sportveranstaltungen (als Zuschauer)
  • In Freizeiteinrichtungen (Zoos, Bäder, Thermen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios, Seilbahnen, Ausflugsschiffe, Freizeitparks, Indoor-Spielplätze, Spielhallen, Eisbahn etc.)
  • Bei Sportstätten und der praktischen Sportausbildung
  • Bei Messen, Tagungen, Kongressen

Wo 2G plus gilt, greifen folgende Regelungen:

  • Personenobergrenzen: Es sind nur maximal ein Viertel der Zuschauer bzw. Besucher zugelassen – sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien.
  • Die FFP2-Maskenpflicht gilt durchgehend – auch am Platz (Ausnahme: bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen kann sie am Platz abgenommen werden)
  • Mindestabstand zwischen Personen, die nicht zum eigenen Hausstand angehören

Testnachweise:

  • PCR-Test (höchstens vor 48 Stunden durchgeführt)
  • Antigen-Schnelltest (höchstens vor 24 Stunden durchgeführt)
  • Unter Aufsicht vorgenommener Selbsttest (höchstens vor 24 Stunden durchgeführt)

Ausnahmen 2G plus:

  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (Nachweis + PCR-Test) sind von 2G ausgenommen
  • Kinder bis 12 Jahre und 3 Monate werden wie Geimpfte mit negativem Test gewertet
  • Schüler zwischen dem 12. und 18. Geburtstag dürfen zum Sporttraining, zum Musikunterricht oder zur Theatergruppe, um aktiv daran teilzunehmen. Das gilt nicht für Besuche in Stadien, Konzerte, etc.

Maskenpflicht

Es besteht eine Maskenpflicht. Sie gilt generell in geschlossenen Räumen sowie im ÖPNV und Fernverkehr.

  • Krankenhausampel GELB/ROT: FFP2-Maske
  • Krankenhausampel GRÜN: Medizinische Maske (OP-Maske) ausreichend

Die Maskenpflicht gilt nicht:

  • in Privaträumen
  • am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zulässig ein Mindestabstand von 1,5m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören (außer im Unterricht: Dort greift die Maskenpflicht)
  • für Gäste in der Gastronomie, solange sie am Tisch sitzen
  • für das Personal, soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparaente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist
  • für Kinder bis zum sechsten Geburtstag
  • für Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist

Spezielle Regelungen für besondere Bereiche - das gilt aktuell

Die Corona-Regeln haben Einfluss auf viele Lebensbereiche. Hier haben wir eine Übersicht zusammengestellt, was in welchen Bereichen gilt.

Es gelten Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und Nichtgenesene. Treffen dürfen sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten – Geimpfte, Genesene und Kinder unter 12 Jahren und 3 Monaten zählen nicht mit. Ehegatten und Lebenspartner gelten als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

Die Kontaktbeschränkungen gelten nicht für die Arbeit sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts.

Maskenpflicht

In den Schulen gilt eine Maskenpflicht: Sie gilt auch am Platz, unabhängig von der Einhaltung des Mindestabstands. Sie gilt auch beim Sportunterricht in Innenräumen. In den Jahrgangsstufen 1-4 ist eine Stoffmaske ausreichend, alle anderen Schülerinnen und Schüler müssen zumindest medizinische Gesichtsmasken tragen.

Tests

Die Teilnahme am Präsenzunterricht, Schulveranstaltungen oder der Mittagsbetreuung ist Schülern, die nicht geimpft oder genesen sind, nur möglich, wenn sie drei Mal wöchentlich einen aktuellen negativen Testnachweis vorzeigen können oder in der Schule einen Selbsttest unter Aufsicht vornehmen.

Sofern Lehrer nicht geimpft oder genesen sind, müssen sie an jedem Arbeitstag über einen aktuellen negativen Test verfügen. Dritte, insbesondere Eltern, dürfen das Schulgelände nur betreten, wenn sie die Voraussetzungen von 3G erfüllen.

Infektionsfall

Sollte ein Corona-Fall in einer Klasse auftreten, wird individuell für jeden Schüler über eine Quarantäne entschieden. Diese kann mit einem negativen PCR-Test nach frühestens sieben Tagen beendet werden. Alle übrigen Schüler der Klasse werden nach einem positiven Fall für eine Woche täglich getestet. Bei Einsatz von Luftfiltern in Klassenzimmern kann auf eine Quarantäne vollständig verzichtet werden.

An Hochschulen und vergleichbaren Einrichtungen (bspw. Musikschulen und in Fahrschulen) gilt 2G. Zugang haben Geimpfte oder Genesene.

Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in einer Region bei über 1.000 liegt gilt, müssen diese Bereiche schließen. Die Uni muss auf Online-Vorlesungen umstellen.

Die Kinder werden wieder in festen Gruppen betreut. Daneben werden in Kitas dreimal wöchentlich Testangebote gemacht. Dritte (bspw. Eltern) dürfen das Gelände nur betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind (3G) – außer zu Abgabe oder Abholung der Kindergartenkinder.

3G an allen Arbeitsstätten. Arbeitgeber müssen die Einhaltung täglich überprüfen und dokumentieren. Mindestens zweimal pro Woche muss der Arbeitgeber kostenlose Testmöglichkeiten anbieten, ansonsten müssen Angestellte für die Tests selbst aufkommen. Wo es möglich ist, sollen Arbeitgeber Homeoffice ermöglichen.

In Bereichen, in denen 2G-Plus oder 2G gilt, müssen Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige, die nicht geimpft oder genesen sind und Kundenkontakt haben, an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen aktuellen negativen PCR-Test verfügen.

In der Gastronomie, in Beherbergungsbetrieben und in Betrieben, die körpernahe Dienstleistungen anbieten, können Anbieter, Betreiber, Beschäftigte, die nicht geimpft oder genesen sind, entweder an zwei Tagen pro Woche über einen aktuellen negativen PCR-Test oder an jedem Arbeitstag über einen Schnelltest verfügen bzw. einen Selbsttest unter Aufsicht vornehmen.

Der Handel bleibt geöffnet. Hier gilt: pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche ein Kunde.

Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in einer Region bei über 1.000 liegt gilt: 20 Quadratmeter pro Kunde

Im ÖPNV gilt 3G. Mitfahren dürfen nur geimpfte, genesene oder getestete Fahrgäste. Es finden Stichproben-Kontrollen statt. Es gilt die FFP2-Maskenpflicht.

In der Gastronomie und Hotellerie gilt 2G. Am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten (Weihnachtsfeiern, Hochzeiten, Geburtstage, etc.) gilt 2G plus, soweit diese nicht in der Gastronomie (2G) stattfinden. Bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen gilt keine Maskenpflicht am Platz.

Bei Kultur-, Freizeit- und Sportveranstaltungen gilt 2G plus - mit FFP2-Maskenpflicht.

Daneben wird eine Obergrenze eingeführt: Künftig dürfen nur noch maximal ein Viertel der Zuschauer bzw. Besucher dabei sein.

Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in einer Region bei über 1.000 liegt gilt, sind Freizeit-, Sport- oder Kulturveranstaltungen generell nicht mehr erlaubt.

Bei Freizeiteinrichtungen und im Kulturbereich (bspw. Kinos, Bäder, Zoos, Saunen, Seilbahnen, Solarien oder Spielhallen, Theater, Konzerthäusern, etc.) gilt 2G plus. Zutritt haben nur Geimpfte oder Genesene mit einem negativen Corona-Test. Daneben gilt FFP2-Maskenpflicht.

Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in einer Region bei über 1.000 liegt gilt, müssen diese Bereiche schließen.

Bei Sportangeboten gilt 2G plus. Zutritt haben nur Genesene oder Geimpfte sowie Kinder bis 12 Jahre und 3 Monate - mit einem zusätzlichen negativen Corona-Test. Das betrifft unter anderem Fitnessstudios und Sportstätten. Für minderjährige, ungeimpfte Schüler ab 12 Jahre gibt es eine Sonderregelung. Sie dürfen zum Sporttraining, um aktiv daran teilzunehmen. Das gilt aber nicht für Besuche z.B. in Stadien.

Clubs, Diskotheken und Bars/Schankwirtschaften bleiben geschlossen.

Bei körpernahen Dienstleistungen gilt 2G. Das betrifft unter anderem Friseure, Tattoostudios und Kosmetikstudios.

Ausnahme: medizinische, therapeutische und pflegerische Dienstleistungen (bspw. Fußpflege).

Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in einer Region bei über 1.000 liegt gilt, müssen diese Bereiche schließen. Ausnahme: Medizinische, therapeutische und pflegerische Dienstleistungen sowie Friseure

Besucher in Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern müssen bei jedem Besuch einen negativen Schnelltest vorweisen.

Für Gottesdienste gibt es keine Zugangsbeschränkungen, es greift aber eine Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen. Entscheiden sich Glaubensgemeinschaften oder Kirchen selbst für eine 3G-Regelung, entfällt die Teilnehmerobergrenze.

Beschlüsse aus den Kabinetts- und Bund-Länder-Sitzungen

Alle Angaben ohne Gewähr

Wo kann ich mich testen lassen?

Du willst dich testen lassen? Wir haben hier eine Übersicht über die aktuellen Teststrecken & -Möglichkeiten im Sendegebiet.

Seit dem 13. November sind wieder kostenlose Schnelltests möglich. Der Staat zahlt mindestens einen Test pro Woche und Person. Dabei spielt es keine Rolle, ob man ungeimpft, geimpft oder genesen ist.