Keine Angst mehr vor der Nebenkostenabrechnung ? so sparen Sie ganz leicht

vor 6 Jahren in Service, Anzeige
1431074964689773 web R by birgit H pixelio de
Birgit H / pixelio.de

Regelmäßig bekommen Mieter einen Schrecken, wenn Sie einen Blick auf ihre Nebenkostenabrechnung werfen. Die Kosten sind deutlich höher als erwartet und in vielen Fällen wird eine Nachzahlung fällig. Hauptursache ist dabei meistens ein unbedachter Umgang mit den elektronischen Geräten. Dabei wäre es hier ganz einfach, Strom zu sparen, und am Ende des Jahres vielleicht sogar etwas zurückbezahlt zu bekommen.
Textfeld: Uwe Schlick / pixelio.de
Schalten Sie den Standby-Modus aus

Viele elektronische Geräte sind mit einem Standby-Modus ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine Betriebsart, bei der das Gerät permanent mit Strom versorgt wird, auch wenn es nicht genutzt wird. Der Hintergedanke dabei ist, dass das Gerät nicht erst komplett hochgefahren werden muss, wenn man es nach dem Ausschalten wieder nutzen will. Es ist in kurzer Zeit wieder betriebsbereit. Das Problem dabei: Es wird permanent Strom verbraucht. Oft ist es sogar so, dass der insgesamt im Standby-Modus verbrauchte Strom die tatsächlich verbrauchte Leistung übersteigt.

Deshalb unser Tipp: Wenn man einen Fernseher oder eine Spielkonsole nur einmal für ein paar Minuten ausschaltet, hat der Modus sicherlich seine Berechtigung. Wenn er aber die ganze Zeit eingeschaltet ist, während man außer Haus ist, ist das nicht der Fall.

So viel Strom verbraucht der Standby-Modus wirklich

Es fällt leichter, sich die Einsparpotenziale vorzustellen, wenn man sich einmal vor Auge führt, wie viel Strom der Standby-Modus denn nun tatsächlich verbraucht. Eine Studie des Verbandes der Elektrotechnik und Informationstechnik aus dem Jahr 2008 gibt Aufschluss darüber:

Gerät

Im Standby-Modus verbrauchte Leistung

Jahresleistung im Standby-Modus

Fernseher

6 Watt

100 kWh

PC

10 Watt

80 kWh

Sat-Receiver

6 Watt

50 kWh

Stereoanlage

10 Watt

80 kWh

DSL Router

12 Watt

100 kWh

(Quelle: VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.)

Trennen Sie Geräte vom Strom, wenn Sie sie nicht brauchen

Viele Geräte sind nicht mit einem Standby-Modus ausgestattet. Das heißt aber nicht, dass sie nicht auch Strom verbrauchen, wenn sie mit der Steckdose verbunden sind. Sie können das ganz einfach nachprüfen. Fassen Sie die Geräte einfach mal an, wenn sie angeschlossen sind. Wenn sie sich warm anfühlen, fließt Strom hindurch. Zu den größten Verbrauchern in dieser Kategorie gehören:

  • Handy-Ladegeräte
  • Akku-Ladegeräte
  • Ladestationen von elektrischen Zahnbürsten
  • Drucker
  • Kleingeräte
  • Aktiv-Lautsprecher
  • Kinderspielzeug

Mutet der Stromverbrauch dieser Geräte auch erst einmal gering an, so sollten Sie ihn doch nicht unterschätzen. In vielen Fällen summiert er sich auf, sodass pro Jahr Zusatzkosten von 50 Euro für völlig unnötig verbrauchten Strom anfallen.

Ganz wichtig – vergleichen Sie die Preise der Stromanbieter
Textfeld: birgitH / pixelio.de
Heute gibt es nicht mehr nur die Grundversorger, sondern viele kleine Stromanbieter, die günstige Tarife anbieten. Wenn man hier aufmerksam vergleicht, kann man einiges an Geld sparen. Dabei muss man sich natürlich nicht mühsam die Konditionen aller Anbieter zusammensuchen. Man nutzt einfach einen übersichtlichen Vergleichsrechner, wie man ihn unter www.stromvergleich-ratgeber.de findet. Hier gibt man einfach die Haushaltsgröße, den durchschnittlichen jährlichen Verbrauch und einige weitere Daten ein und schon bekommt man alle Anbieter angezeigt. Da kann man sich ganz leicht den richtigen auswählen.

Ein kleiner Tipp: Wie man in diesem Artikel nachlesen kann, werden die Strompreise im Jahr 2015 sinken. Es empfiehlt sich also in jedem Fall, die Entwicklungen auf dem Markt genau zu beobachten. Oft reagieren kleinere Anbieter bei Preissenkungen mit zusätzlichen Rabatten.