Kitzingen: Tausende Akten ziehen ins neue Staatsarchiv um

In der Region steht ein großer und umfangreicher Umzug an: Ab Montag ziehen sämtliche Archivdokumente von Würzburg ins neue Staatsarchiv nach Kitzingen um.
Wie das Staatliche Bauamt auf Anfrage mitgeteilt hat, handelt es sich um mehr als 26.000 laufende Meter an Unterlagen oder historischen Akten – eine echte Mammutaufgabe.
Und die wird auch nicht von heute auf morgen erledigt sein: etwa drei Monate lang wird eine Spezialfirma damit beschäftigt sein, heißt es weiter.
Ab September soll das neue Staatsarchiv dann auf rund 8.000 Quadratmetern komplett nutzbar sein.
Zum Hintergrund
Bisher war das Staatsarchiv in der Würzburger Residenz und in der Festung untergebracht. Vor über zehn Jahren hatte die bayerische Regierung beschlossen, den ländliche Raum zu stärken. Deswegen zieht das Archiv jetzt nach Kitzingen.
Insgesamt hat der Freistaat Bayern rund 75 Millionen Euro in das Projekt investiert. Selbst der verheerende Brand konnte die Arbeiten nicht aus dem Takt bringen: Kosten und Zeitplan wurden eingehalten.





