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Bayern/Mainfranken: Kinder sollen Corona-Impfangebot bekommen

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vor einem Monat in Lokales
Eine Spritze im Kampf gegen Corona und die Verbreitung von Covid. Das Impfen per Injektion. Impfung
Foto: unsplash.com

Kinder zwischen 12 und 17 Jahren sollen sich künftig auch gegen Corona impfen lassen können. Die Gesundheitsminister der Länder haben sich am Montag nach Beratungen dafür ausgesprochen - sie wollen ihnen ein flächendeckendes Impfangebot machen. Voraussetzung für die Impfung sei aber eine vorherige ärztliche Aufklärung und das Einverständnis des Sorgeberechtigten. Mitte August sollen auch Schüler-Impfungen starten. Mit dieser Entscheidung haben sich die Politiker über die Ständige Impfkommission (STIKO) hinweggesetzt. Diese hat noch keine generelle Impfempfehlungen für Kinder ausgesprochen - nur für Vorerkrankte. Vor den Beratungen betonte die STIKO erneut, dass noch Studien-Ergebnisse fehlten, weshalb die Empfehlung noch nicht geändert werden könne.

Außerdem haben die Minister beschlossen, im Herbst mit Corona-Auffrischungsimpfungen starten zu wollen. Zunächst soll der Fokus auf besonders Schutzbedürftige gerichtet werden - etwa Menschen, die im Pflegeheim leben. Die dritte Impfung soll mindestens sechs Monate nach der zweiten Spritze erfolgen.