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Bayern/Mainfranken: Neue Corona-Regeln ab Mittwoch

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vor 4 Monaten in Lokales
Eine Darstellung des Coronavirus in dunkelblau
Symbolbild: pixabay.com

Die Corona-Zahlen bleiben in Bayern weiter auf hohem Niveau – auch, wenn sie leicht rückläufig sind. Das hat Ministerpräsident Markus Söder in einer Pressekonferenz am Dienstag erklärt. Trotzdem müsse weiter auf Umsicht und Vorsicht gesetzt werden. Einige Anpassungen nimmt der Freistaat nach Einsetzen der Bundes-Notbremse aber vor:

Ab Mittwoch gilt:

Handel: Ladengeschäfte der körperfernen Dienstleistungsbetriebe und der Handwerksbetriebe, sowie Gartenmärkte (nicht Baumärkte), Blumenfachgeschäfte und Buchhandlungen dürfen inzidenzunabhängig – also oberhalb wie unterhalb einer 7-Tage-Inzidenz 100 – unter den für Ladengeschäfte geltenden allgemeinen Maßgaben öffnen.

Freizeit: Autokinos sind inzidenzunabhängig nun zugelassen. Es muss ein Hygienekonzept geben und außerhalb der Autos FFP2-Maske getragen werden.

Zoos und Botanische Gärten dürfen nun auch bei Inzidenzen von über 100 öffnen. Dort muss es aber Hygienekonzepte geben. Besucher müssen einen negativen Corona-Test vorlegen und FFP2-Maske tragen.

Kinderbetreuung: Die wechselseitige Betreuung von Kindern unter 14 Jahren durch andere Familien, Betreuungsgemeinschaften oder Nachbarn ist nun wieder erlaubt. Kinder aus einem Hausstand dürfen aber höchstens mit einem weiteren in Kontakt kommen.

Sport: Auch bei einer Inzidenz von über 100 dürfen Kinder unter 14 Jahren kontaktlosen Sport im Freien in Gruppen von höchstens 5 Kindern ausüben. Sportlehrer oder Trainer dürfen an diesem Sport teilnehmen, wenn sie ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis nachweisen können.

Impfen:

Wichtiger Punkt im Kampf gegen Corona sei weiter das Impfen. Zweimal Geimpfte, also Personen, deren Impfzyklus abgeschlossen ist, müssen ab Mittwoch keinen negativen Corona-Test mehr vorlegen. Dokumente über den Impfnachweis können aber verlangt werden. Die restlichen Hygieneregeln – wie Abstand und Maske – gelten aber für sie weiter. Sie werden also mit Negativ-Getesteten gleichgestellt.

Wichtig sei, jetzt schnellstmöglich die Betriebsärzte in das Impfen einzubinden, so Söder. Im Juni sollen dann auch Abschlussklassen, beispielsweise Abiturienten geimpft werden. Durch das Voranschreiten der Impfungen gebe es Licht am Ende des Corona-Tunnels, betonte Söder.

Testen:

Schulen (privat, staatlich und kommunal) sollen vom Kultusministerium insgesamt zwei Millionen FFP2-Schutzmasken bekommen. Vorrangig sollen sie an Abschlussklassen und Übertrittsklassen gehen. Zudem sollen staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen mit Corona-Tests in Höhe von bis zu 15 Millionen Euro ausgestattet werden.