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Mainfranken: Corona-Werte steigen teils deutlich - Verschärfungen in Schweinfurt

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vor einem Monat in Lokales
Ein Schnelltest auf Corona mit negativem Ergebnis
Foto: Funkhaus Würzburg

Die vierte Corona-Welle hat nach Einschätzung des Robert- Koch-Instituts bereits begonnen. Vor allem junge Menschen steckten sich jetzt an, heißt es im jüngsten Wochenbericht. Der Anteil der positiven Proben unter den PCR-Tests in Laboren stieg von vier auf sechs Prozent. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz nähert sich der 50er-Marke.

Auch in Mainfranken steigen die Inzidenzen. Die deutlichsten Anstiege binnen einer Woche haben der Landkreis Würzburg (von 8,6 auf 25,9) und die Stadt Schweinfurt (von 29,9 auf 63,6).

Erstmals seit Monaten müssen damit auch Corona-Regeln in der Region verschärft werden – und zwar in Schweinfurt Stadt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun drei Tage in Folge über der Schwelle von 50. Damit gelten ab Sonntag strengere Kontaktbeschränkungen. Es dürfen sich nur noch maximal zehn Personen aus höchsten drei Haushalten treffen. Geimpfte und Genesene zählen nicht mit. Zudem ist beispielsweise beim Restaurant-Besuch die Vorlage eines negativen Tests nötig.

Stand jetzt würde zudem ab Montag in den Städten Würzburg und Schweinfurt die neue 3-G-Regel in Kraft treten. Diese sieht vor, dass der Eintritt zu vielen Veranstaltungen oder Dienstleistungen nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete möglich ist. Die neue 3-G-Regel gilt ab einer Inzidenz von 35. Bund und Länder hatten sie bei ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, sie tritt in Bayern am Montag in Kraft.

Zu den tagesaktuellen Corona-Regeln in Mainfranken