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Mainfranken: Immer weniger Unternehmer in der Region

vor einem Monat in Lokales
Homeoffice Arbeitsplatz mit aufgeklapptem Laptop, Notizbuch, Tischkalender und Stiften, der Schreibtisch steht vor Fenster mit Jalousien
Foto: pixabay.com

In Mainfranken wird es in Zukunft immer weniger Unternehmer geben. Das zeigt eine aktuelle Analyse der IHK Würzburg-Schweinfurt. Denn: Die Einwohner, die derzeit ein Unternehmen besitzen, werden immer älter – und jüngere kommen kaum nach. Die IHK erwartet in den kommenden 20 Jahren einen Rückgang von rund 5.000 Unternehmern in der Region. Das wäre ein Minus von über acht Prozent. Derzeit gibt es rund 58.000 Unternehmer. IHK-Hauptgeschäftsführer Sascha Genders fordert deshalb, die Gründungspolitik zu ändern – unter anderem durch verbesserte Rahmenbedingungen und die Unterstützung von potenziellen Unternehmern. Fehlende Unternehmen würden sich negativ auf Steuereinnahmen, Arbeitsplatzangebote und das Image Mainfrankens auswirken.

Vor allem Unternehmerinnen sind laut IHK deutlich betroffen. Aktuell sind demnach rund 30 Prozent der Personen an der Unternehmensspitze weiblich – etwa 70 Prozent männlich. Für die kommenden Jahre wird mit einem noch deutlicheren Rückgang an Frauen gerechnet. Deshalb appelliert die IHK an die Politik, auf die besonderen Herausforderungen von Frauen bei der Gründung einzugehen.