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Mainfranken: Kinder-Inzidenz in der Region am höchsten - Hoffnung auf Impfstoff für Kinder

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vor 13 Tagen in Lokales
Ein Kind mit Maske desinfiziert sich wegen Corona die Hände
Foto: pixabay.com

In Mainfranken bleibt die Corona-Lage weiter angespannt. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervor. Dabei zeigt sich: Aktuell erkranken vor allem die 5- bis 14-Jährigen. In dieser Altersgruppe ist die Inzidenz in der gesamten Region am höchsten. Eine mögliche Erklärung: Bislang gibt es für Kinder unter 12 Jahren keine Impfempfehlung.

Inzidenz unter Kindern deutlich höher

In Würzburg liegt die Kinder-Inzidenz bei über 500 – sowohl in der Stadt als auch im Kreis. Damit ist sie fast doppelt so hoch wie die durchschnittliche Inzidenz in diesem Bereich. Das ist auch im Kreis Kitzingen der Fall. Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz der 5- bis 14-Jährigen bei über 600. Auch im Landkreis Main-Spessart ist diese Altersgruppe am meisten betroffen – das RKI meldet eine Inzidenz von rund 385.

Hoffnung auf Kinder-Impfstoff noch in diesem Jahr

Das Bundesgesundheitsministerium rechnet damit, dass noch vor Weihnachten ein Corona-Impfstoff für Kinder verfügbar sein könnte. Noch im November könnte es eine Zulassung des Biontech-Impfstoffs für Fünf- bis Elfjährige geben, heißt es in einem Bericht. Er könnte dann ab dem 20. Dezember verfügbar sein.