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Mainfranken: SchuldnerAtlas 2021 – Weniger Menschen überschuldet

vor 17 Tagen in Lokales
Ein Mann mit Schulden
Foto: pixabay.com

In ganz Mainfranken sind deutlich weniger Menschen überschuldet als noch vor einem Jahr. Das zeigt der SchuldnerAtlas Deutschland 2021 von Creditreform. Demnach ist die Zahl der Menschen mit Schulden in der Region im Schnitt um ein halbes Prozent gesunken. Auch im Vergleich zum Rest Deutschlands steht die Region finanziell auf sicheren Füßen. Deutschlandweit liegt die Überschuldungsquote bei rund 8,9 Prozent – in der Region liegt sie im Schnitt deutlich darunter.

Die Kreise Schweinfurt, Würzburg und Main-Spessart landen im bundesweiten Vergleich unter den Top 20 der am wenigsten Überschuldeten. Am besten abgeschnitten hat dabei der Landkreis Schweinfurt. Der Kreis liegt bundesweit auf dem dritten Platz. Hier haben 4,5 Prozent aller Bürger so hohe Schulden, dass sie sie aus eigener Kraft nicht mehr tilgen können. Nur knapp dahinter – auf Rang 7 – landet der Landkreis Würzburg. Dort liegt die Überschuldungsquote bei etwa 4,7 Prozent. Der Kreis Main-Spessart landet auf dem 17. Platz – die Quote liegt bei rund 5,1 Prozent.

Im Landkreis Kitzingen sind rund sechs Prozent der Menschen überschuldet. Der Kreis landet damit auf Rang 64. Etwas weiter abgeschlagen liegt die Stadt Würzburg, nämlich auf Platz 111. Dort beträgt die Überschuldungsquote etwa sieben Prozent. Die Stadt Scheinfurt landet schließlich auf Rang 273 mit einer Quote von rund 9,4 Prozent. Damit liegt die Stadt über der deutschlandweiten Quote. Dennoch: Auch hier gibt es im Vergleich zum Vorjahr weniger Überschuldete.

Insgesamt listet der SchuldnerAtlas Deutschland 2020 alle 401 Kreise und kreisfreien Städte auf. Dass die Zahlen trotz der Corona-Pandemie nicht nur in Mainfranken, sondern deutschlandweit rückläufig sind, hänge mit den zunehmenden Erfolgen der Impfkampagne und den Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen zusammen. Das habe zu einem Anstieg der Wirtschaftsleistung geführt. Wie berichtet, hält auch der Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt in Mainfranken weiterhin an.