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Mainfranken: Über 300 „Schrottimmobilien“ in der Region

vor einem Monat in Lokales
Ein badezimmer wird saniert
Foto: pixabay.com

In Mainfranken gibt es über 300 sogenannte Schrottimmobilien, die dem Freistaat Bayern gehören. Das geht aus einer Anfrage der SPD-Landtagsfraktion an das Finanzministerium hervor. Wenn sich für ein Haus oder ein Grundstück kein Erbe findet oder die Nachkommen das Erbe ausschlagen, geht der Nachlass an den Freistaat. Oftmals ist das bei äußerst sanierungsbedürftigen oder vermeintlich unattraktiven Immobilen der Fall. Die SPD zeigt sich verärgert: Die Staatsregierung lasse die Häuser bayernweit vergammeln. Der Freistaat zahle den betroffenen Kommunen für die Immobilien weder Grundsteuer noch laufende Kosten. Die Gebäude sollten den Kommunen überlassen oder saniert werden. Bayernweit gibt es rund 2.600 dieser Nachlassimmobilien, davon befinden sich 12 Prozent in der Region. Mehr als die Hälfte der Immobilien stehen im Landkreis Main-Spessart, in Stadt und Landkreis Würzburg sind es knapp 90 und in Kitzingen 20.