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Mainfranken: Unternehmen drücken sich vor Inflationsprämie

01.03.2023, 07:00 Uhr in Lokales
Verschiedene Geldscheine aufgefächert
Foto: Funkhaus Würzburg

​​Viele Unternehmen in der Region drücken sich davor, ihre Beschäftigten in der Krise finanziell zu unterstützen. Das beklagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Unterfranken (NGG) jetzt. Viele Chefs machen bislang einen Bogen um die Inflationsprämie, so die NGG.

​Daher fordert die Gewerkschaft die rund 14.000 Unternehmen in Mainfranken auf, die Prämie an alle Beschäftigten, die bislang leer ausgegangen sind, schnellstmöglich auszuzahlen. Schließlich müssten die Mitarbeitenden müssen in der Krise unterstützt werden.

​Die Prämie sei ein Instrument, das die Bundesregierung extra geschaffen habe, um die Härte der Krise abzufedern.

Was ist eine Inflationsprämie?

​Dabei handelt sich um eine finanzielle Unterstützung, aber nicht um einen Ersatzlohn.

​Seit dem 26. Oktober 2022 können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ihren Beschäftigten steuer- und abgabenfrei einen Betrag bis zu 3.000 Euro zahlen – auf freiwilliger Basis. Das Geld kann in Etappen ausgezahlt werden. Der Zeitraum für die Auszahlung ist begrenzt und endet im Dezember 2024. ​