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Schweinfurt: Steigt die Stadt doch aus der Landesgartenschau aus?

17.10.2022, 15:29 Uhr in Lokales
Das Rathaus in Schweinfurt bei Nacht
Foto: Pixabay.com

Steigt die Stadt Schweinfurt nun doch aus der Landesgartenschau 2026 aus? Die Vorzeichen dafür verdichten sich – für Mittwochnachmittag hat Oberbürgermeister Sebastian Remelé (CSU) zu einer Pressekonferenz eingeladen. Thema soll das weitere Vorgehen sein.

Schon im Juli hatten mehrere Fraktionen im Schweinfurter Stadtrat versucht die Landesgartenschau zu kippen. Sie begründeten ihre Ablehnung mit den aus ihrer Sicht erheblichen finanziellen Risiken. Damals hatten die Fraktionen von CSU und Grünen mit ihrer Mehrheit entschieden, an der Landesgartenschau festzuhalten.

Steigende Energiekosten durch den Ukraine-Krieg und die generell steigenden Baukosten könnten nun offenbar doch zu einem Umdenken im Schweinfurter Rathaus geführt haben.

Ähnlich wie in Würzburg 2018 soll auch in Schweinfurt ein ehemaliges Militär-Areal umgestaltet werden, die Ledward-Barracks im Nordwesten der Stadt neben dem Sachs-Stadion. Würzburg hatte am Ende ein Defizit von rund 5 Millionen Euro tragen müssen. Unter anderem weil deutlich weniger Besucher kamen als im Vorfeld erwartet.

Würde Schweinfurt jetzt aus der Landesgartenschau 2026 aussteigen, müsste die Stadt eine sechsstellige Summe zahlen.