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Unterfranken: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte für (Teil-)Lockdown

vor einem Monat in Lokales
Ein Kinderarzt horcht ein Kind ab
Foto: Pixabay.com

Um die vierte Welle in der Corona-Pandemie noch beeinflussen zu können, wäre ein Lockdown oder Teil-Lockdown nötig. Das empfiehlt Dr. Jürgen Marseille aus Röttingen vom unterfränkischen Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

Wissenschaftlich gesehen würden jetzt nur noch Kontaktbeschränkungen helfen, so der Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde. Krippen, Kitas und Grundschulen bleiben geöffnet – die Inzidenzen in diesen Altersgruppen steigen allerdings. Die politische Entscheidung, stattdessen die Weihnachtsmärkte zu schließen, sei nicht wissenschaftlich, so der Facharzt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den 4- bis 14-Jährigen liegt in weiten Teilen Mainfrankens über 1.000.