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Unterfranken: DGB: "Wirtschaft in der Region braucht Zuwanderung und Demokratie"

12.02.2024, 05:30 Uhr in Lokales
Unterfranken
Foto: unsplash.com

Die unterfränkische Wirtschaft braucht ausländische Fachkräfte – ohne Zuwanderung geht es nicht. Das hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Unterfranken betont.

Eine vielfältige Kultur und Zuwanderung in Deutschland sei wichtig, um Fachkräfte zu halten und zu bekommen, unsere Alten zu versorgen und gute Produkte herzustellen – das gehe nur gemeinsam in einer globalisierten Welt, so Frank Firsching, Geschäftsführer des DGB Unterfranken.

AfD-Verbot soll geprüft werde

Allein bei der IG Metall Unterfranken, die im DGB organisiert ist, sind nach eigenen Angaben 47 Nationalitäten unter den Mitgliedern vertreten.

Zum Schutz der Demokratie, der zugewanderten Menschen und der Wirtschaft fordert die Gewerkschaft die Politik auf, ein AfD-Verbotsverfahren zu prüfen.

"Alternative ist keine Alternative"

Die DGB-Gewerkschaftsmitglieder seien durchaus ein Spiegel der Gesellschaft. Auch hier gebe es Menschen, die unzufrieden mit der aktuellen Politik sind oder extremere Positionen vertreten und unterstützen, so Firsching.

Umso wichtiger sei es, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und immer wieder darüber aufzuklären, dass „die Alternative keine Alternative ist“, es dort keine Lösungen abzugreifen gebe, sondern „hier nur die Demokratie gefährdet ist“.

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