Anzeige

Unterfranken: Handel sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert

23.01.2024, 05:19 Uhr in Lokales
Kleiderhaken im Handel
Foto: Funkhaus Würzburg

Der Handel in der Region steckt im Wandel. Einerseits geben die Menschen weniger Geld aus, gleichzeitig aber steigen die Kosten für die Händler. Diesen Spagat gelte es zu bewältigen, so der Handelsverband Unterfranken.

Zwar habe sich der Handel in den letzten Jahren etwas erholt, doch gerade das Weihnachtsgeschäft – das wichtigste Geschäft im Jahr – sei für einige Händler eine Enttäuschung gewesen. Bei etwa der Hälfte der Händler sei der Umsatz in der Weihnachtszeit schlechter ausgefallen als im Vorjahr, so der Handelsverband.

Grund sei unter anderem die Kaufzurückhaltung der Kunden. Die Menschen seien verunsichert, so der Handelsverband. Unter anderem der Nah-Ost-Konflikt und die Inflation drücken auf die Kauflaune.

Und dennoch: Der Handel sei eine stabile und robuste Branche. Sie müsse sich aber anpassen. Aktuell seien nachhaltige und second-hand-Produkte besonders nachgefragt.

Um die Menschen in die Stadt zu locken, müssten sich aber auch die Innenstädte verändern, so der Handelsverband. Nach wie vor kommen die Menschen wegen des Einzelhandels und der Gastronomie in die Stadt – gleichzeitig gewinnt die Aufenthaltsqualität in den Städten immer mehr an Bedeutung. Die könne unter anderem mit mehr Grün und mehr Sitzgelegenheiten gesteigert werden.

Mehr aus Lokales