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Unterfranken: Polizeigewerkschaft warnt vor Überlastung

vor 14 Tagen in Lokales
Polizei im Einsatz das Polizeiauto steht am Straßenrand mit ausgeschaltetem Scheinwerfer
Foto: Funkhaus Würzburg

Die Polizisten in der Region kommen durch die Corona-Kontrollen an ihre Belastungsgrenzen – davor warnt die Deutsche Polizeigewerkschaft DPolG in Unterfranken. So müssten die Beamten nicht nur die Einhaltung der 2G-Regelungen überwachen, sondern auch die Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung unterstützen.

Die Gewerkschaft fordert jetzt, dass Polizisten ab sofort die Möglichkeit zur Booster-Impfung erhalten. Sie bräuchten priorisierten Schutz, wenn sie vor Ort, zum Beispiel in Clubs und Diskotheken, die Kontrollen durchführen. Sollten sich Polizisten dabei infizieren könnten ganze Dienstgruppen in Quarantäne geschickt werden müssen und die Einsatzfähigkeit könne nicht mehr gewährleistet werden.

Weiter übt die DPolG Kritik, dass die Polizei wieder an Gesundheitsämtern aushelfen muss. Die Kommunen hätten ein halbes Jahr Zeit gehabt, sich auf die vierte Corona-Welle vorzubereiten. Viele hätten ihre Hausaufgaben aber offenbar nicht gemacht. Die Folge sei, dass die Polizei jetzt die Kohlen aus dem Feuer holen müsse.