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Unterfranken: Schlag gegen Kinderpornografie – Große Polizeirazzia

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vor einem Monat in Lokales
In einem großen Auge spiegelt sich eine traurige Frau und sie wird von einer Faust bedroht
Foto: Pixabay.com

Der Polizei Unterfranken ist ein weiterer Schlag gegen Kinderpornografie gelungen. Sie hat am Mittwoch 26 Gebäude durchsucht – der Großteil davon war mit 10 Anwesen in Mainfranken.

Rund 100 Ermittlerinnen und Ermittler sind schon in den frühen Morgenstunden im Einsatz gewesen. Neben den Anwesen in Mainfranken standen noch weitere 9 am Bayerischen Untermain auf der Liste sowie 7 in Bereich Main-Rhön. Bei den Durchsuchungen wurden auch fast 30 Verdächtige festgenommen, die aber inzwischen wieder auf freiem Fuß sind. Die Einsatzkräfte stellten umfangreiches Beweismaterial sicher. Dazu gehören Laptops, Computer und Smartphones. Das auszuwerten werde einige Zeit dauern, so die Polizei. Inzwischen hat sie mehrere Arbeitsgruppen Kinderpornografie eingerichtet – kurz AG KiPo.

Nicht nur bundesweit gibt es steigende Fallzahlen im Bereich Kinderpornografie – auch in Unterfranken zeigt sich dieser Trend. 2018 gab es insgesamt 225 Straftaten. Im vergangenen Jahr waren es mit rund 540 Fällen deutlich mehr als doppelt so viele. Die Tendenz für dieses Jahr ist weiter deutlich steigend.